3 Tipps, für weniger Gewicht und Stress

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  • Beitrags-Kategorie:Ernährung
  • Beitrag zuletzt geändert am:16. Februar 2024
  • Lesedauer:7 min Lesezeit

Stress runter, Gewicht auch!

Gewicht und Stress verlieren, ganz easy und relaxt!
Klingt das toll für dich? So nach Abnehmen auf dem Sofa, während der Fernseher läuft.

Sorry, aber ganz so leicht ist es dann doch nicht. 

gewicht-und-stress-verlieren
Gewicht-und-Stress-verlieren

Welchen Einfluß hat Stress auf unser Gewicht?

Gewicht und Stress bedingen sich gegenseitig, deshalb muss Frau hier unterscheiden, zwischen positivem oder kurzzeitigem Stress und negativem, chronischem Stress.

Stress, der nur eine kurze Zeit andauert oder den wir als positiv empfinden, kann unseren Körper sogar dazu bringen, an seine Reserven zu gehen. Wir verbrauchen mehr Energie, weil wir mehr Leistung bringen. Egal, ob körperlich oder geistig. Oft vergessen wir im Tunnel des Tuns auch das Essen oder essen nur Kleinigkeiten nebenher. Außerdem ist unser Belohnungszentrum durch andere Dinge befriedigt, so dass wir weniger bzw. nur echten Hunger verspüren. Ähnlich wie bei frisch Verliebten.

Anders ist es bei chronischem Stress. hängen wir in einer Dauerschleife aus Terminen, mentaler Beanspruchung und fehlenden Pausen fest. reagiert unser Körper mit dem Gegenteil.
Er hält jede Kalorie fest, da er Angst vor der nächsten Katastrophe hat und vorbereitet sein möchte.
Das Stresshormon Cortisol unterstützt ihn. in diesem Kampf- & Fluchtmodus.
Wir haben mehr Hunger. Unser Stoffwechsel verlangsamt sich, der Körper speichrt jede mögliche Kalorie in Form von Bauchfett. Das Gewicht geht nach oben und unser eigenes Stresslevel auch.

Was also tun, um Gewicht und Stress runterzufahren?

Stressreduzieren durch gesunde Ernährung, Alltagsbewegung und moderaten Sport.
Bei wem jetzt das Stresslevel schon nach oben geschellt ist, keine Sorge, es ist weniger anstrengend als es klingt. Da Gewicht und Stress sich meist bedingen, reicht der Fokus auf den Stress am Anfang meist aus um Gewicht zu verlieren.

  1. Durchatmen: Es kann als erster Schritt helfen, sich den Stress einzugestehen. Dadurch fällt es uns langfristig leichter, NEIN zu sagen und um Hilfe zu bitten.
  2. Druck rausnehmen. Konzentriere dich nicht auf deine Kalorien, stelle die Waage in den Keller und kümmere dich um deine Dauerstresspunkte. Wo ist es möglich, Dir kleine Zeitinseln zum Durchatmen zu schaffen? Was bringt dir Freude und baut deine Energiespeicher wieder auf?
  3. Welche gesunden Lebensgewohnheiten hast du schon, welche kannst du mit wenig Aufwand und Druck erreichen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft z. B. senkt deinen Cortisolspiegel und treibt den Stoffwechsel an.
  4. Alles zu viel? Schraub deine eigenen Ansprüche herunter, bis es dir wieder besser geht. Manchmal ist Gewicht halten mehr wert als abnehmen.

Konkrete Hilfen um Gewicht und Stress loszuwerden!

Stressmanagement durch körperliche Übungen

Stressmanagement durch Hilfe von außen

Stressmanagement durch Ausmisten

Stressmanagement durch körperliche Übungen:

Hier helfen vor allem Übungen, die den Parasympatikus aktivieren. Dieser Gegenspieler des Sympatikus gleicht in stressigen Zeiten unser Energielevel aus und sorgt so für ein besseres hormonelles Gleichgewicht.

  • Somatische Übungen
  • Atemübungen
  • Meditationen
  • Yoga
  • Achtsamkeitsübungen
  • und generell alles, was dich in einen Flow versetzt, sind hier richtig.

Wer eine tolle Quelle sucht um hier Informationen mit echtem Mehrwert zu erhalten, dem empfehle ich Julia Wolfahrt, sie bietet unter dem Namen physioglueck tolle Impulse. Hier der Link zu ihrer Seite Physioglueck.

Übungen, die den Sympatikus noch anfeuern, wie Ausdauertraining oder schweres Krafttraining, sind dagegen kontraproduktiv. Und sollten in Massen ausgeführt werden, bis die größten Herausforderngen gemeistert sind und Gewicht und Stress, wieder in der Abwärtsspirale sind.

Stressmanagement durch Hilfe von Außen:

Hilfe von außen kann sowohl die Haushaltshilfe sein als auch eine Kinderbetreuung. Ebenso wie ein Coach oder Therapeut.

  • Durch eine Hilfe, die uns ganz bestimmte Dinge abnimmt, erhalten wir Zeit. Freie Zeit, die wir für uns und unsere Erholung nehmen dürfen und sollen. Es hilft nicht, die Kinder zur Betreuung zu bringen und daheim dann die Fenster zu putzen.
  • Ein Therapeut oder ein Coach können uns helfen, die richtigen Fragen zu stellen und neue Lösungen zu entwickeln. Damit wir in Zukunft nicht wieder in den gleichen Strudel fallen.

Stressmangment durch Ausmisten:

Beim Ausmisten lassen wir los und schaffen so Platz für Neues.

  • Ausmisten von Dingen. Jeder kennt wahrscheinlich das gute, befreiende Gefühl nach dem Frühjahrsputz, wenn man im Keller endlich den Fußboden wieder erkennen kann.
  • Ausmisten von Menschen. Die meisten von uns haben sie in ihrem Umfeld, Energieräuber, die nur fordern, ohne etwas zurückzugeben. Je näher uns diese Person steht, desto schwerer fällt es, klare Grenzen zu ziehen und diese Personen auszusortieren. Manchmal ist das auch gar nicht möglich oder gewollt. Dann kann es helfen, sich der Tatsache immerhin bewusst zu sein, um innerlich eine Grenze zu setzen und an uns selbst als Erstes zu denken.

Was bleibt, wenn der Stress geht?

Wenn wir dauerhaft einen guten Umgang mit Gewicht und Stress haben möchten, werden wir nicht umhinkommen, uns mit den Gründen und den dahinterstehenden Gefühlen zu beschäftigen.
Egal, ob du deinem Stress alleine oder mit Hilfe einer anderen Person auf den Grund gehst. Es werden dabei Gefühle an die Oberfläche kommen, die dir auf den ersten Blick nicht gefallen werden. Situationen und Glaubensätze, die du bewusst verdrängt oder dir unbewusst zu eigen gemacht hast, werden sich ihren Weg suchen.
Sei offen dafür und nehme sie an. Wertungsfrei, du darfst alles fühlen und glauben. Im ersten Schritt geht es nur darum, die Blockaden zu verlieren.

Deine Denkweise eventuell zu verändern, dauert Zeit und würde zunächst viel zu viel Stress bedeuten. Alleine durch das Annehmen wirst du in deinem Inneren aber einen ganz neuen Umgang damit erleben und so automatisch und unbewusst, neue Ansätze ausprobieren.

So geht neben dem Stress auch das Gewicht runter!

Du wirst sehen, wenn du deinen Fokus weg vom eigentlichen Gewicht nimmst. Und wenn du dich stattdessen deinem ständigen Stress widmest, wirst du nicht nur ruhiger und gelassener mit den meisten Situationen umgehen können. sondern auch dein Gewicht langfristig und viel einfacher verlieren können. Denn wenn dein Körper nicht ständig das Gefühl haben muss, kurz vor der nächsten Katastrophe zu stehen, wird er überflüssige Pfunde und Bauchfett gerne abgeben. Und wenn die ersten Pfunde purzeln, wirst du mehr Motivation bekommen, um an allen anderen Gewohnheiten zu arbeiten. Und so wirst du langfristig, individuell und nachhaltig Gewicht und Stress verlieren. Eine Möglichkeit alte Gewohnheiten durch neue, gesunde Routinen zu ersetzen ist BobbeHoch. Wenn du einmal in meine Welt hineinschnuppern möchtest, dann melde dich hier zu meinem Newsletter an und hole dir mein 0€ Angebot.