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Training und Ernährung brauchen Abwechslung

Selbstdisziplin

Selbstdisziplin! Warum es nicht so einfach ist, wie es klingt.

Wenn wir etwas nicht tun, obwohl wir wissen, dass wir es tun müssen, dann möchten wir uns vor etwas schützen. Klingt logisch und paradox zugleich. Selbstdisziplin, lautet oft der Tipp, wenn wir Dinge nicht langfristig umsetzen können.

Wer unter gesundheitlichen Problemen leidet und als Ursache klar Bewegungsmangel und Übergewicht ausmachen kann, der sollte doch eigentlich genügend Gründe haben um etwas in seinem Leben zu ändern. Eigentlich…, wenn da nicht unsere innere Stimme wäre. Diese Stimme sagt uns zwar, „Ich müsste abnehmen, mich mehr bewegen und Sport treiben“ Aber sie möchte uns auch schützen vor Gefühlen, Konflikten, Rückschlägen und Aufmerksamkeit. Und deshalb liefert sie uns Ausreden, wie „zu teuer, keine Zeit, keine Lust“. Doch wenn wir ehrlich hinschauen sind das keine wirklich guten Gründe. Essen müssen wir immer und es müssen nicht Flugmango und Avocado sein, um gesund abnehmen zu können reichen auch Kartoffeln und Spinat. Spazieren gehen kostet überhaupt kein Geld und ist überall möglich. Statt freie Zeit zu vertrödeln und vor dem TV oder Handy zu verbringen, findet sich bestimmt ein Zeitfenster um eine Runde um den Block zu gehen oder aber ein kleines Workout zu machen. Und mit dem richtigen Ziel vor Augen, kommt beim Machen auch die Lust. Einfach mal anfangen, es könnte ja gut werden. Es ist deine Gesundheit und deine Entscheidung. Du legst die Prioritäten fest. Und das ist als Individuum dein gutes Recht. Wenn du es willst, dann darfst du es umsetzen und erreichen.. Wenn es dir selbst egal ist, dann lass dich von anderen nicht einspannen und verunsichern.. Aber lüg dich dabei nicht selbst an und sei dir der Konsequenzen bewusst. Stehle dir nicht deine wertvolle Zeit durch Prokrastination. Gewaschene Socken können auch einmal ungefaltet wieder getragen werden, außer dein Seelenfrieden hängt davon ab. Möchtest du aber lieber die Socken falten um Konflikten aus dem Weg zugehen oder weil du es nicht gewohnt bist, dich und deine Bedürfnisse an erste Stelle zu setzen, dann wäre hier ein zweiter Blick ratsam. Nur wenn es dir als Person gesundheitlich und seelisch gut geht, kannst du auch für andere da sein. Getreu dem Satz,

Du würdest für deine Kinder sterben?" "Lebe doch erst einmal für sie!"
Alles was dir fehlt ist Selbstdisziplin!

Körperliche Beschwerden wie Bluthochdruck, Atemnot beim Treppensteigen oder Rückenschmerzen bessern sich nicht auf der Couch und auch nicht durch Medikamente allein. Wenn du für deine Kinder und Enkel lange da sein möchtest, dann musst du gesund und fit bleiben. Und das geht am besten durch gesunde Ernährung, Bewegung und Sport. Durch das Wohlfühlen im eigenen Körper und durch das Kennen und Erfüllen deiner Bedürfnisse. Wenn du es angehst, dann mach es richtig, oder lass es. Sonst fühlt sich dein Inneres verarscht und dein Schweinehund triumphiert. Selbstdisziplin ist aber nicht das einzige was dir hier hilft. Leg den Focus auf die richtigen Dinge, dann hast du auch Platz für Ausnahmen und Gammeln. Ganz nach dem Pareto Prinzip 80:20, kannst du so deinen individuellen Weg nachhaltig und unkompliziert gehen. Ich möchte nicht dass wir alle als Egoisten durch die Welt gehen, mir ist vollkommen klar, dass wir nicht immer nur auf uns und unsere Bedürfnisse schauen können. Wir sollten sie aber auch nicht dauerhaft aus den Augen verlieren. Und oft genug reden wir uns Bedürfnisse ein, die in Wirklichkeit doch nur andere überdecken. Es wird nicht immer problemlos klappen und das ist gut so. Denn,

In der Krise entscheidet sich dein Erfolg!

Selbstdisziplin

Nach Rückfällen und Durststrecken wieder in deine Spur zu kommen, schaffst du nur, wenn du reflektierst. Und dir klar wirst, wo die Probleme lagen und wie du sie beim nächsten Auftreten umschiffen kannst. Wenn du lernst mit diesen Hürden umzugehen, wird dich das langfristig voran bringen. Mit jeder Krisenbewältigung wirst du ein Stück weiterwachsen. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen, sie zeigen dir nur wo noch etwas im Argen liegt und wo du die Chance hast zu wachsen.

Wichtig ist nicht dass es immer perfekt ist, sondern dass du jederzeit das machen kannst was dich glücklich macht. Und zwar gesund und schmerzfrei! Schritt für Schritt kannst du diesen Weg, in deinem Tempo gehen und wirst wahrscheinlich nie am Ende ankommen. Und das ist das spannende, denn so bleibt immer Platz für Weiterentwicklung. In diesem Sinne viel Spaß beim gehen und entwickeln.

 

Süße Grüße Diana